Der Glaube an die Sieben Schläfer, der in vielen Teilen der Welt verbreitet ist, hat sein wichtigstes Zentrum in Anatolien, in der Höhle der Sieben Schläfer bei Tarsus. Sie gilt sowohl für Christen als auch für Muslime als heiliger Wallfahrtsort. Obwohl die Geschichte der Sieben Schläfer heute unterschiedlich erzählt wird, bleibt ihr Kern derselbe. Lange nachdem der Apostel Paulus die christliche Lehre verkündet hatte, kam der römische Kaiser, in arabischen Quellen als Takyanus (oder Diokletianus?) bezeichnet, nach Tarsus und ließ diese jungen Männer, die in der polytheistischen Zeit an einen Gott glaubten, vor sich rufen. Er forderte sie auf, zum römischen Glauben überzutreten, andernfalls würden sie getötet. Die jungen Männer, die ihren Glauben an den einen Gott nicht aufgeben wollten, nutzten die ihnen vom Kaiser gewährte Frist von wenigen Tagen und flohen in diese Höhle bei Tarsus. Als der Kaiser von ihrer Lage erfuhr, befahl er, den Eingang der Höhle zu versiegeln und sie so dem Tode zu überlassen. Doch durch Gottes Willen fielen sie auf wundersame Weise in einen Schlaf, der 309 Jahre andauerte. Schließlich wachen sie auf und schicken Yemliha, die als Erste aufwacht, in die Stadt, um Essen zu besorgen.
Historische Stätten
DIE GEFÄHRTEN DER HÖHLE
Köyler, Tarsus, Mersin
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Adresse
Köyler, Tarsus, Mersin
Köyler, Tarsus, Mersin
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