Gegenüber dem Murad II.-Komplex im Stadtteil Muradiye gelegen, beherbergte das Holzhaus vermutlich einst eine Villa von Sultan Murad II. Daher gilt es auch als Geburtsort von Mehmed dem Eroberer, dem Eroberer Istanbuls. Das zweistöckige Haus, heute ein Museum, weist in Grundriss und Dekoration Merkmale des 17. Jahrhunderts auf und zählt damit zu den ältesten erhaltenen Häusern in Bursa. Es besteht aus einer zum Garten hin offenen Iwanhalle und zwei Zimmern, wobei die Zimmer im Erdgeschoss als Wintergärten mit niedrigen Decken dienen. Im Obergeschoss zeugen der „Hauptraum“, ein prächtiger, mit handgeschnitzten Pflanzen- und Blumenmotiven verzierter Holzschrank, eine geometrisch gestaltete Holzdecke und ein sechseckiger Deckenaufsatz von der Schönheit und den charakteristischen Merkmalen der Dekoration des 17. Jahrhunderts. Das Museumsgebäude erstreckt sich über drei Etagen (Untergeschoss, Erdgeschoss und erster Stock) und verfügt im Innenhof über einen Brunnen mit einem in Naturstein eingelassenen Marmorbecken. Eine Holztreppe führt ins Erdgeschoss, wo sich eine große Halle mit Holzgeländer und je ein Schlafzimmer zu beiden Seiten befindet. Im ersten Stock, der ebenfalls über eine Holztreppe erreichbar ist, befinden sich die Gästelounge, das Esszimmer und die Haremsräume. Das Osmanische Hausmuseum ist ein Kunstwerk, geschaffen von Meistern aus Bursa. Quelle: Kultur- und Tourismusdirektion der Provinz Bursa.
Museen
Osmanisches Hausmuseum
Muradiye Mah., Maksem, Osmangazi, Bursa
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Maksem, Osmangazi, Bursa
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